Bildmotiv Schwangerschaft

Schwangerschaft

Erstmals seit Jahren steigen in Deutschland die Geburtenzahlen wieder leicht an. Die Bedingungen für Kinder haben sich verbessert, die Kinderbetreuung läßt sich besser organisieren. Auch finanziell sind junge Eltern inzwischen besser gestellt.

Wir freuen uns über jede Schwangere in unserer Praxis und betreuen Sie gern.

Bereits vor einer geplanten Schwangerschaft können wir Ihnen Tipps geben für eine optimale Vorbereitung. Hier ist besonders an einen guten Impfschutz und an effektive Vitamin-Prophylaxe zu denken, um Sie und ihr Kind wirksam zu schützen.

Zur Ernährung in der Schwangerschaft lesen Sie unser spezielles Infoblatt (vgl. linke Spalte).

High-end-Ultraschall-Gerät mit 3-D-Funktion

Mit unserem High-end-Ultraschall-Gerät mit 3-D-Funktion haben wir die Möglichkeit, die Schwangerschaft und Ihr Kind optimal darzustellen. Sie können so die Entwicklung ihres Kindes noch direkter beobachten und verfolgen. Manchmal gelingen wirklich frappierende Schnappschüsse.

Auffälligkeiten in der Entwicklung Ihres Kindes können mit diesem hoch auflösenden Ultraschallgerät rechtzeitig erkannt werden, um optimal Einfluß auf den weiteren Schwangerschaftsverlauf zu nehmen.

Auf Wunsch werden Sie von unserer Hebamme, Frau Hanne Wefers, in der Schwangerschaft mit betreut. Häufig in der Schwangerschaft auftretende Befindlichkeits- störungen und Fragen zu Geburt und Wochenbett können mit ihr besprochen werden.

Schmerzerleichterung unter der Geburt

Solange wie möglich sollten Sie mobil bleiben und sich frei bewegen, denn so sind die Wehen besser auszuhalten. Manche Frauen schätzen ein Entspannungsbad, denn dabei werden die Wehen weniger schmerzhaft empfunden. Einige Frauen wünschen, weil ihnen das Bad so gut tut, die Entbindung in der Wanne. Fragen Sie Ihre Geburtsklinik nach den Möglichkeiten.

Werden die Wehenschmerzen stärker, können neben hömöopathischen Tropfen Medikamente in Spritzenform zum Einsatz kommen, die entspannend wirken, oder auch stark wirksame Schmerzmittel.

Periduralanästhesie

Länger anhaltend wirksam und dauerhaft Entspannung bringend ist die Periduralanästhesie unter der Geburt. Im Rücken wird nahe dem Rückenmark eine lokale Betäubung gesetzt. Ein feiner Schlauch verbleibt vorübergehend, so daß über eine Pumpe dosiert weiteres Medikament nachgegeben werden kann, um eine anhaltende Wirkung zu erzielen. Mit der Periduralanästhesie ist eine Phase der Entspannung während der Muttermundseröffnung möglich, bevor zum Pressen hin die Geburt wieder in die aktive Phase übergeht. Die Periduralanästhesie ist so gut wirksam, daß nach Erhöhung der Medikamentendosis auch die Durchführung eines Kaiserschnittes möglich ist.

Wunsch-Kaiserschnitt

Manche Frauen wünschen einen geplanten Kaiserschnitt, sei es aus Angst vor einer Geburt auf normalem Wege oder wegen eines belastenden Geburtserlebnisses in der Vorgeschichte. Dieser Wunsch ist ernst zu nehmen und sollte offen angesprochen werden. Ihre Frauenärzte können nach einem Vorgespräch bei Ihrer Geburtsklinik Einfluß auf das gewünschte Entbindungsverfahren nehmen.

Der Kaiserschnitt hat heutzutage nur noch ein geringfügig erhöhtes Risiko gegenüber einer normalen Geburt über die Scheide, wenn er geplant unter Antibiotika- und Thrombose-Prophylaxe in Peridural- anästhesie durchgeführt wird. Auch die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt sind meist nicht sehr ausgeprägt und durch Medikamente gut beherrschbar. Der Krankenhaus-Aufenthalt beträgt im Allgemeinen ca. 1 Woche. Das Stillen wird durch die Kaiserschnitt-Entbindung nicht beinflußt.

Risiken des Kaiserschnittes sind Blutungen, Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Verletzungen von Nachbarorganen und Probleme mit der Plazenta bei nachfolgenden Schwangerschaften. Alle diese Probleme treten nur selten auf.